Aktuell

Im Jahr 2026


Inzwischen: Das Elixier wird gebraut
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15 Jahre "10 wirklich gute Lieder"
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Pläne für 2026 und fertige Präsentationen >>>>>




Nun sind ja schon einige Jahre Arbeit am Gebräu des Elixiers vergangen. Unterbrochen wurde es lediglich wegen eines recht spontanen Konzertes 2024 (siehe die Videoaufzeichnung dazu: >>>>>) und einer Session im BF-Studio in 2025 (siehe später im Archiv).

Angebracht ist es trotzdem, über den aktuellen Stand zu berichten:
Nun, es geht freilich voran, wenngleich nur in Schüben und mit einer weitreichenden Aufgabenverteilung. Der inzwischen als Co-Produzent fungierende Michael Junghannß mixt neben anderen Künstlern kontinuierlich weitere Stücke für unser Doppelalbum zusammen mit mir ab, spielt Gitarren, Bässe, Perkussion ein und bringt einige Beiträge gesanglicher Art.
Am anderen Ort ist der Gitarrist Jan Rohden dabei, bei einigen speziellen Stücken Akustikgitarren einzuspielen. Matthias Kallenberger hat einige Improvisationen am Baß und Perkussion für das Album eingespielt, Johann Eichenseer rettete kürzlich einen Problemfall und spielte noch bei zwei weiteren Stücken Gitarre; Jin Mi Jeong sang auf einigen Liedern und ich kümmere mich hauptsächlich um die „fast“ unlösbaren Probleme. Möglicherweise werden noch ein paar Gäste einen Beitrag leisten. Es gibt ein paar wenige Stücke, – die spezielleren natürlich, – bei denen ich vielleicht fast alles selber einspielen muß. Das Doppelalbum nimmt aber trotzdem sehr gut Gestalt an und ich habe auch über die Jahre sehr viel von meinen Mitmusikern dazugelernt. Nebenher entsteht ein aufwendiges Grafikkonzept, welches natürlich auch meine Aufgabe ist.
Man kann also sagen, daß der Name „Elixier“ weiterhin Programm ist.
Eine meiner Lieblingsbands „Omega“ hatten vor einigen Jahren Folgendes gemacht: Nach etwa 25 Alben und 60 Jahren Musikproduktion hatten sie sich gefragt, was eigentlich die Essenz ihres langjährigen Schaffens gewesen ist. Und so erschufen sie am Ende ihres Bestehens das Album „"Testamentum“". Darauf sind alle wesentlichen Stücke enthalten, neu interpretiert und neu aufgenommen.
Vielleicht habe ich unbewußt ein wenig daran gedacht, als ich das Konzept für „"Elixier“" entwickelte. Damals gab es außer dem Saxophonisten Frank Frai noch keine weiteren Mitmusiker und so bat ich ihn, daß er mit seinem Instrument alle wesentlichen Soli und Melodienlinien übernehmen sollte. Gesagt, getan, allein so wäre das Werk etwas ganz Besonderes geworden (Elektronik + Saxophon + Gesang).
Kurz nach der „Coronaperiode“ (die in Vielen Dingen starke Veränderungen in allen Lebensbereichen brachte) kamen plötzlich noch neben dem langjährigen Mitstreiter Matthias Kallenberger (seit 2010 am Baß), zwei weitere Musiker hinzu, die endlich auch die seit Jahrzehnten fehlenden Gitarren mitbrachten. So entschied ich zu warten und ohne das Saxophon auf einigen der 16 Stücke zu tilgen, entschied ich kurzerhand, das Ganze einfach um echte Gitarren, Bässe, Trommeln und zusätzliche Gesänge zusätzlich zu erweitern.
Das Alles erfordert natürlich Zeit und schließlich haben alle Beteiligten auch noch ein Leben außerhalb von BF.
Ohne nun also irgend etwas nachzumachen – was ohnehin keinen Sinn hätte und noch nicht einmal gelingen würde (!), ist es wie seit 1987 bei BF: Hier soll möglichst etwas Neues entstehen oder wenigstens etwas beeindruckend Anderes.
Jedenfalls ist mit „Elixier“ (hoffentlich!) nicht mein Testament gemeint, allerdings aber das überhaupt wichtigste, aufwendigste und spektakulärste Werk der BF-Musik, denn es enthält die Essenz aus fast 40 Jahren Musikproduktion in einer Art zweieinhalbstündigem Konzert.




Vor nun auch schon wieder ca. 15 Jahren reagierte ich auf einige Aussagen, daß die BF-Musik hauptsächlich depressiv, düster und langatmig (Stücke über Drei Minuten !!!). Es entstanden daraus Fragen wie z.B.: „Warum macht ihr nicht auch mal was Angenehmes und Frohes oder etwas, was die Menschen altersgerecht erfreut?“
Diese Gedanken sind freilich völlig berechtigt, wenngleich sie einer Erklärung bedürfen.
Hier kommt mein Versuch:
Die „BF-Musik“, die seit 1987 quasi aus dem Nichts entstand, ist keine gewöhnliche Verkaufsmusik für Millionen. Hier kamen zwei Leute zusammen, die diese Musik zunächst erfunden haben, weil sie keinerlei Vorbildung in dieser Hinsicht hatten. So entstand zunächst fast so eine Art „Kindermusik“ ohne Regeln und Zwänge. Das machte sie einzigartig. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das natürlich weiter und (man muß es sagen, nicht ohne Einflüsse). Ohne Einflüsse hätte man das Experiment (mit Stromanschluß) nämlich nur auf einer einsamen Insel installieren können. So aber entstand immerhin etwas absolut Einzigartiges, weil da zwei völlig unvorbelastete und gleichgestellte Protagonisten quasi bei Null anfingen, Musik zu produzieren, natürlich mit allen Fehlern, die dort passieren.
Genau so gingen Mario Hassard und ich auch an das Projekt „"Die Gebrüder Zwerchfell“".
Wie zuvor ging jeder von uns beiden alleine daran, Songs zu schreiben, wobei Mario Hassard viele Melodien erfand und ich die Texte, Konzepte und Grafiken dazu ersann. Bei der Produktion entdeckten wir, daß da zwei Individuen entstanden (nämlich Paul und Karl Zwerchfell), die eigentlich schon immer in uns steckten und nun endlich freigelassen wurden, um die Herrschaft über das Album zu übernehmen. Das fertige Produkt war ein Album, das völlig frei war von allem Realismus der Gegenwart. Da der Starproduzent Eroc kurz zuvor auch das erste Album von Balsamfieber mitproduziert und vor allem gemastert hatte, fragte ich ganz spontan, ob er auch dies spezielle Werk machen würde. Das machte er gerne und so war er der Co-Produzent, Perkussionist und Derjenige, dem ich das letzte Wort dazu erteilte (zu hören am Schluß des Albums in „Westfälisch“.
Kurz danach bewarben wir uns bei Dieter B. in seiner „Karstingschow“ und es gab sogleich einen Termin, an dem Paul und Karl dort antreten sollten.
Nach einiger Überlegung allerdings sagten wir das ab, weil wir uns beide dort sahen, wie wir beide unter dem Arm eines dieser hünenhaften Diener aus dem Saal getragen wurden, vor der lachenden Nation.
Eigentlich wollten wir nämlich immer nur ernsthafte Musik machen, zumindest solche, die nicht für eine blöde Minderheit gemacht wurde.
Das Album „"Zehn wirklich gute Lieder"“ ist eigentlich sehr ernsthaft gemeint, denn es stecken sehr viele nachdenkliche Themen drin. Diese sind auch gelegentlich mit thüringischem Dialekt versehen und von zwei Leuten vorgetragen, die absolut authentisch sind (mit gewissen großzügigen Überzeichnungen natürlich). Das und die klanglich absolut geniale Produktion machen das Album zu einem Meilenstein des hiermit selbsternannten "„Pop-Comedy-Prog-Avantgarde-Dance"-Genres“, das heuer kein bißchen gealtert ist.
Hier gibt es aktuell alle weiteren Infos dazu: >>>>> und hier das ultimative Video: >>>>>




Pläne für 2026 gibt es natürlich wie immer reichhaltige:
Zunächst hat oberste Priorität die Vollendung des Mammutprojektes"„Elixier"“.
Das liegt seitdem, da einige andere Mitmusiker beteiligt sind, nicht mehr allein in meiner Macht. Aber es geneigt sich dem Ende zu, das kann ich sagen!

Wenn Alles gut geht, wird es wieder ein Konzert geben, welches aber nur (wie fast immer)
von einem Veranstalter in die Wege geleitet werden kann. Bereit sind wir mit individuell unterschiedlicher Besetzung. Das Material ist vorhanden und wird dann an die jeweilige Lokation angepaßt.

Eine Filmmusik zu einem Dokumentarfilm ist im Entstehen. Das muß sich aber an die oben genannten zwei Punkte unterordnen.

Am 13. und 14. September soll es eine weitere Aufführung unseres Projektes „"Ambient live“" geben. Alles Weitere rechtzeitig dazu hier: >>>>>

Nebenbei wird es immer mal wieder Videoproduktionen geben. Die zwei im Vorjahr auf der Bluesceen-Bühne gedrehten Stücke sind fertig, somit hätten wir drei Videos „Live in D.). Diese werden hoffentlich auch bald in das nächste Konzert integriert werden können.
Hier sind sie: >>>>>

Im Herbst 2025 gab es auch eine interessante Session, bei der es gelang, alle sechs Musiker, die an dem entstehenden Doppelalbum beteiligt sind, zusammenzubringen. Natürlich wurde die eineinhalbstündige Session für das Archiv mitgeschnitten. Vielleicht können Teile daraus auch als Video erscheinen.

Derweil geht die Arbeit an „Elixier“ weiter. Ein paar Infos über den Fortgang gibt es hier: >>>>>. Einen Veröffentlichungstermin will ich mal lieber nicht nennen, das geschieht dann wie immer rechtzeitig und kurzfristig.



Mario Höll, 31.12..2025

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Cosmic,- Earth- & Art-Music

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